Warum man auf Flohmärkte geht und sie veranstaltet

Will man etwas kaufen, von dem man eine konkrete Vorstellung hat und den Preis kennt, geht man in ein Geschäft – ob in der Nachbarschaft, in der City oder online – und kauft es. Punkt. Manchmal gibt es aber auch Dinge, die es im Laden nicht mehr gibt, und nach denen man lange sucht, weil sie nicht mehr hergestellt und als neu verkauft werden. Natürlich kann man Gebrauchtwarenläden durchforsten, in Zeitungsanzeigen unter „zu verkaufen“ suchen oder diverse Online-Auktionshäuser oder –Kleinanzeigenseiten besuchen.

Atmosphäre ist ein Bestandteil

Flohmärkte gibt es mittlerweile zu jeder Jahreszeit, drinnen und draußen, themenbasiert, professionell, ehrenamtlich oder nachbarschaftlich organisiert. Es gibt die Märkte auf großen Plätzen, verteilt auf mehrere Straßen, die zu diesem Zweck für den Verkehr gesperrt sind, Vorgärten- oder Garagen-Flohmärkte oder auch den Kofferraumverkauf. Allen gemein ist eine entspannte Atmosphäre, in der die Verkäufer ihre Waren präsentieren und die potentiellen Käufer daran entlangflanieren, hier und dort stehenbleiben, um einen Artikel näher zu betrachten und vielleicht ein Gespräch mit dem Anbieter zu führen. Auf einen Flohmarkt ist es üblich, dass über die Preise verhandelt werden kann, wobei der Kauf erst zustandekommt, wenn beide mit dem Betrag einverstanden sind.

Welche Märkte gibt es?

Es gibt allgemeine Flohmärkte, aber auch Märkte, auf denen bestimmte Sachen, wie Tonträger, Antiquitäten, Bücher oder Modellbauartikel verkauft werden. Verschiedene Stände, an denen kleine Snacks oder Getränke zum Verzehr angeboten werden, sowie sanitäre Anlagen runden das Angebot ab. Manchmal steht auch ein Fahrgeschäft für Kinder bereit, sodass die Kleinen auch ihren Spaß haben können. Sind Lautsprecher auf dem Flohmarkt installiert, können Besucher über Mitteilungen und Hinweise den Markt betreffend informiert werden, mit nicht zu lauter Musik wird aber auch dem Flohmarkt eine nette Nuance gegeben.

All das sorgt bei den Besuchern für einen vergnüglichen Ausflug, auf dem man das eine oder andere Schnäppchen erwerben kann, bei den Standbetreibern für einen entspannten Tag, an dem sie viele Kontakte knüpfen und nicht mehr benötigte Sachen loswerden und dafür ein wenig Geld erhalten.

 

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